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Bukkake: Definition, Ablauf, Risiken

Bukkake - Frauenkörper mit Sperma Bei Bukkake steht oft ein nackter Frauenkörper im Mittelpunkt.

Die Lust mehrerer Männer ins unermessliche zu treiben und sie dadurch zum Höhepunkt zu bringen, ohne dabei von ihnen berührt zu werden? Das ist Bukkake. Wir geben Aufschluss darüber, wie genau diese Sexpraktik durchgeführt wird und was dabei zu beachten ist.

Inhaltsverzeichnis: Bukkake

  1. Was ist Bukkake?
  2. Bukkake-Formen
  3. Reiz des Bukkakes
  4. Regeln des Bukkakes
  5. Risiken des Bukkakes
  6. Geschichte des Bukkakes
  7. Wortherkunft: Bukkake
  8. Was sind Bukkake Partys?
  9. Wo findet man eine Bukkake Party?

Was ist Bukkake?

Bei Bukkake handelt es sich um eine extravagante Sexpraktik, bei der eine Gruppe von Männern mehrfach auf eine einzelne Person ejakuliert. Im Gegensatz zum Gangbang findet kein Geschlechtsverkehr mit der besagten Person statt. Im Gegenteil: Sie darf nicht einmal berührt werden. Die Männer befriedigen sich solange selbst, bis sie einen Orgasmus haben. Dabei dient nur der Anblick der Person als Anreiz und Stimulator. Kurz vor dem Höhepunkt nähern sie sich der Person und spritzen ihr sodann ins Gesicht. Hierbei wird vom "Facial" gesprochen. Ziel des Ganzen ist also, möglichst große Mengen Sperma von möglichst vielen verschiedenen Teilnehmern im Gesicht zu spüren.

Verschiedene Formen des Bukkake

Wie bei nahezu allen Sexpraktiken sind der Fantasie auch bei Bukkake keine Grenzen gesetzt, wodurch es zu einer Reihe von Abwandlungen kommt. So ist Bukkake inzwischen auch in der Gay-Szene eine beliebte Praktik. Hierbei wird die Frau einfach durch einen Mann ersetzt. Auch muss es nicht immer das Gesicht sein, das angespritzt wird. Vor einem Bukkake wird der gewünschte Zielbereich einfach festgelegt. Egal, ob die Brust, das Gesäß, die Füße oder andere Körperteile gewünscht sind, es ist nahezu alles möglich. Manche Teilnehmer werden auch aufgefordert, in Behälter wie Eimer zu ejakulieren, sodass die Zielperson das Sperma gesammelt trinkt oder sich damit einreibt.

Der Reiz der Sexualpraktik

Frauen und Männer verspüren ganz unterschiedliche Anreize in der japanischen Sexpraktik.

Reiz für die Frau

So erregt es die Frau, von den Männern regelrecht verehrt zu werden. Sie dient nicht als Objekt zur Befriedigung der Lust, sondern hat etwas Königliches und entsprechend Unnahbares. Zugleich lieben sie das Gefühl von Sperma auf ihrer Haut. Aus diesem Grund tragen Frauen beim Bukkake oftmals Brillen oder einen Sichtschutz, um die Sinne auf das Spürbare zu konzentrieren.

Reiz für den Mann

Männer reizt das Unnahbare. Sie dürfen die Frau weder penetrieren noch in irgendeiner anderen Form berühren. Lediglich ihr Anblick und ihre anregenden Worte dienen ihm als Anreiz. Sie genießen das Verlangen der Frau nach ihrem Sperma. Deshalb wollen sie sie damit belohnen. Des Weiteren dürfen Männer der Frau ohne Hemmungen ins Gesicht spritzen, ohne dass sie sich dabei in irgendeiner Form erniedrigt fühlt. Zu erwähnen bleibt auch, dass den Männer keinerlei Verpflichtungen auferlegt werden. Mit Ende des Bukkakes gehen alle Beteiligten getrennte Wege.

Die Regeln des Bukkakes

  1. Wenn es sich um einen klassischen Bukkake handelt, ist die oberste Regel, dass die Teilnehmer die Zielperson nicht berühren dürfen.
  2. Es darf lediglich ins Gesicht dieser ejakuliert werden.
  3. Ein entsprechender Abstand muss eingehalten werden.
  4. Nach dem Abspritzen wird der Raum verlassen.
  5. Zudem ist Diskretion einzuhalten.

Bei Abwandlungen des Bukkakes können sich natürlich andere Vorgaben im Detail ergeben.

Prinzipiell gilt jedoch bei jedem Bukkake besonders eine Regel: Die oder der Angespritzte legt fest, was erlaubt ist und was nicht. Die Zielperson bestimmt also auch, wer am Bukkake teilnehmen darf und wer nicht. Entspricht die Hygiene des Teilnehmers nicht den Wünschen, darf er ausgeschlossen werden. Sollten Geschlechtskrankheiten vorliegen gilt dies ebenso.

Risiken eines Bukkakes

Auge Die Augen sollten beim Bukkake geschützt werden, um Bindehautentzündungen vorzubeugen.

Da Bukkake ungeschützt ausgeführt wird, sind die Teilnehmer, vor allem die Zielperson, einem gewissen Risiko ausgesetzt. Deshalb ist eine gründliche Hygiene absolute Grundvoraussetzung für eine Teilnahme.

Dennoch kann es zu Zwischenfällen kommen. Gelangt Ejakulat ins Auge, sind Reizungen der Bindehaut die Folge. Das Sperma hat mit 7,2 bis 8 einen weit höheren pH-Wert als die pH-neutrale Flüssigkeit im Auge. Deshalb brennt es auch, gelangt es ins offene Auge.

Da Sperma sich seinen Weg durch die Harnröhre bahnt, kann es eine Vielzahl an Viren, Bakterien und Keimen aufnehmen. Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien, HIV, Hepatitis oder Herpes können also auch beim Bukkake übertragen werden. Aus diesem Grund lohnt es sich, eine Bestätigung über den Gesundheitszustand von den Teilnehmern zu verlangen.

Gelangt doch einmal Sperma ins Auge, darf keinesfalls daran gerieben werden. In solch einem Fall wird das Auge mit kaltem und klarem Wasser ausgespült. Treten dennoch ungewöhnliche Rötungen, Juckreiz oder gar Schwellungen auf, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Der Herkunft von Bukkake auf der Spur

Es wird oft behauptet, dass die Sexpraktik Bukkake einer japanischen Methode der Bestrafung entstammt. Dabei sollen ortsansässige Männer vor allem Ehebrecherinnen mehrfach ins Gesicht gespritzt haben, um ihrer Schande Ausdruck zu verleihen. Sie wurden nur noch als Objekt betrachtet und nicht mehr als vollwertiges Mitglied einer Gemeinschaft. Für diese Vorgehensweise gibt es aber keine ausreichenden Belege.

Vielmehr findet Bukkake seinen Ursprung in japanischen Pornofilmen der siebziger Jahre. Damals war das Zeigen von nackten Geschlechtsteilen in filmischen Produktionen strengstens untersagt, die Darstellung von Sperma jedoch nicht. So nutzten Produzenten Bukkake, um die Zensur von erotischem Inhalt zu umgehen.

Woher kommt der Begriff Bukkake?

Der Begriff Bukkake hat im Japanischen keine sexuelle Bedeutung. Er setzt sich aus den Verben "buttamageru" und "kakeru" zusammen. Ersteres bedeutet so viel wie "vollkommen überrascht". "kakeru" heißt "fließen" oder "spritzen". Das Nomen "Bukkake" lässt sich also mit dem Ausdruck "überraschender Spritzer" ins Deutsche übersetzen.

Deshalb wird der Ausdruck Bukkake in Japan für alle Abläufe verwenden, bei denen Flüssigkeiten schlagartig austreten. So auch beim Garnieren von Nudelgerichten wie Udon oder Soba. Hierbei wird die Soße über die Nudeln geschüttet. In der Erotik-Industrie wird das Ejakulieren ins Gesicht einer Person als Bukkake bezeichnet, da diese dabei vom Samen "überrascht" wird. Bei den Ausdrücken "Bukake, Bukaki oder Bokaki" handelt es sich übrigens lediglich um Schreibweisen anderer Länder. So wird im Gegensatz zur deutschen Form "Bukkake" im Englischen meist "Bukake" geschrieben.

Intensive Lust erfahren auf Bukkake Partys

Bukkake Partys werden entweder von Einrichtungen wie Swinger-Clubs oder von privaten Veranstaltern angeboten. Die Teilnehmer müssen je nach Veranstalter unter Umständen eine Gebühr dafür zahlen, dass sie an der Party teilnehmen dürfen. Des Weiteren wird womöglich die Vorlage eines Gesundheitszeugnisses vorausgesetzt, um die anderen Teilnehmern vor Geschlechtskrankheiten schützen zu können.

Private Veranstalter buchen für ihre Bukkake Party meist eine Suite in einem Hotel oder stellen ihre eigenen Räumlichkeiten zur Verfügung. Eine Person empfängt die Gäste. Dabei kann es sich um den Veranstalter selbst handeln oder um professionelles Security-Personal. Die Regeln für die Bukkake Party werden bereits vorab festgelegt und oftmals noch einmal zu Beginn der Veranstaltung kurz angesprochen. Vor Ort sollte neben dem eigentlichen Schauplatz ein Bad zur Verfügung stehen, um sich nach dem Ejakulieren säubern zu können.

Nun geht es zum eigentlichen Akt. Die Teilnehmer versammeln sich rund um die Person der Begierde und onanieren solange, bis sie zum Höhepunkt kommen. Die Zielperson wird keinesfalls berührt, vor dem Orgasmus jedoch auf das Kommende hingewiesen. Je nach Vereinbarung entfernen sich die Teilnehmer nach ihrem Orgasmus aus den Räumlichkeiten oder machen eine kurze Pause vor der nächsten Runde. Keine Voraussetzung, aber von Vorteil, ist eine zweite Frau, welche die Teilnehmer vorab oral befriedigt. Ist deren Lust entsprechend gesteigert, wenden sie sich dem Mittelpunkt der Bukkake zu. Für eine gelungene Bukkake-Erfahrung sollten mindestens zehn Personen an der Party teilnehmen. Nach oben sind hierbei jedoch keine Grenzen gesetzt.

Wo finde ich eine Bukkake-Party?

Wie lassen sich nun Gleichgesinnte finden? Hierfür bieten sich Kontaktanzeigen oder Anfragen in entsprechenden Foren an. In solchen findet meist ein reger Austausch über die Thematik statt. Zudem werden Bukkake Partys ausgeschrieben oder einzelne Personen gezielt eingeladen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, selbst als Veranstalter aufzutreten.

Alternativ zur privaten Party nehmen immer mehr Swinger-Clubs Bukkake in ihr Programm auf. Daher kann es sich lohnen, eine Anfrage bei einem ortsnahen Club zu stellen. Hierbei kommen jedoch garantiert Kosten zustande, da Swinger-Clubs entweder einen Mitgliedsbeitrag einfordern oder eine einmalige Gebühr für den Eintritt verlangen.


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