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Fetisch- und Sexpraktiken Ratgeber Übersicht

Spanking - ein umfangreicher Sex-Fetisch aus dem SM-Bereich

"Los, bitte schlag mich!" fleht deine Freundin überraschend und drückt dir eine Reitgerte in die Hand. Beim Liebesspiel echte Schmerzen der Liebsten bereiten, die da nur mit Strapse und Nylons bekleidet vor dir kniet, geht das? Spanking stammt aus dem Sadomaso, der Einzug in deutsche Schlafzimmer hält. Eine einvernehmliche Züchtigung wirkt auch für nicht-sadomaso veranlagte Partner beim Liebesspiel sehr erregend und hilft beim anschließenden Sex neue Höhepunkte zu erreichen. Mit diesen Tipps geht's ganz einfach.

Erotisch erregende Schläge

Wie können Schläge von Gerte oder Peitsche zu erotischer Erregung führen? Im Gehirn arbeiten Schmerz-und Lustzentrum nahe beieinander, so dass äußerliche Reize von beiden Hirnarealen verarbeitet werden. Der Körper schüttet bei Schmerzen Adrenalin aus und das sogenannte absteigende Schmerzsystem Opioide, also körpereigene Betäubungsstoffe, die euphorisch stimmen. Alle Menschen verfügen also über eine neurologische Veranlagung beim Schmerz auch Lust empfinden zu können. Die Schmerzen eines Peitschenhiebs wirken mit diesen Hormonen erotisch und lustfördernd. Dazu gelingt es Menschen mit etwas Training in einer erotischen Stimmung - dabei hilft beispielsweise ein erotisch gekleideter Partner - dass bei Schmerzgefühl der Körper weitere euphorisierende Endorphine ausschüttet. Eine masochistische Veranlagung, also bei Schmerz Lust zu empfinden, muss nicht unbedingt vorhanden sein, um Spanking lustvoll zu empfinden.   

Was ist Spanking? - eine Einführung

Blonde Frau mit Reitgerte ist bereit zum SpankenBlonde Frau mit Reitgerte ist bereit zum Spanken

Spanking gehört zur sog. Englischen Erziehung, die häufig in Kontaktanzeigen gesucht oder geboten wird. Spanking reicht von Schlagen mit Paddeln über Peitschenhiebe bis hin zum leichten Kneifen in die Po-Backen. Der Begriff Spanking geht auf häusliche Bestrafung zurück, als Eltern ihre Kinder oder Lehrer ihre Schüler mit dem Rohrstock bestraften. Unter diesem Fetisch versteht man die einvernehmliche Bereitschaft Erwachsener eine Züchtigung zu empfangen  - sog. Sub, Bottom, Sklave oder Sklavin - bzw. Hiebe auszuteilen - Top, Dom, Herrin oder Domina. Die Schmerzen sind gewollt und werden von devot, masochistisch bzw. sadistisch veranlagten Partnern besonders als starke sexuelle Erregung empfunden. Auch weniger masochistische veranlagte Partner erfreuen sich an dem Spiel. 

Sicherheitsregeln vor, bei und nach der Züchtigung

  1. Devote bzw. sadomasochistische Veranlagungen (bin ich eine Sub, bin ich ein Dom) sind im Vorfeld für sich selbst und für den Partner zu klären - besonders Dom muss wissen, ob Sub "nur" devot und submissiv ist oder auch starke Freude beim Schmerz empfindet also masochistisch veranlagt ist, ob Freude an einer Erniedrigung oder an einer Fesselung empfunden wird oder nicht. Dabei hilft der Fetisch-Fragebogen
  2. Um Missverständnissen vorzubeugen, sollte immer im Voraus zur Sicherheit ein Codewort (Tipps hier) zwischen beiden Teilnehmern vereinbart werden, damit das Spanking nicht über Schmerzgrenzen geht oder zu bleibenden Schäden führt. Das Codewort darf nicht aus dem Bereich des Rollenspiels stammen, so dass es nicht überhört werden kann.
  3. Während des Spiels wird der Sub Schmerzen empfinden und dabei impulsiv mit "Stopp" oder "Aufhören" reagieren. Es ist vorab zu vereinbaren, dass nur das Codewort zu einem Abbruch des Spiels führt. 
  4. Der zeitliche Rahmen sollte bei einem ausgedehnten Rollenspiel mit Spanking im Vorfeld festgelegt werden. Ist beispielsweise das Spanking mit einer mehrstündigen Fesselung verbunden, ist darauf zu achten, dass der Gefesselte jede halbe Stunde die Liegeposition wechseln kann, da ansonsten längerfristige Schmerzen entstehen können.
  5. Die Schlaginstrumente sind vor dem Spanking zu desinfizieren. Da beim Spanking kleinere und oberflächliche Wunden entstehen können, sollten die Hautstellen vorher gereinigt und anschließend auch desinfiziert werden. Hygiene ist auch beim Spanking das oberste Gebot. Nach der Züchtigung sind mögliche Wunden zu behandeln.
  6. Unbedingte Tabuzonen beim Spanking sind Kopf, Hals, Nierengegend und die Wirbelsäule, da an diesen Stellen schwere Schäden entstehen können. Zu den geeigneten Körperzonen für eine Züchtigung gehört vor allem der Po - allerdings nicht der obere Teil, dieser liegt zu nahe an der Wirbelsäule. Außerdem möglich sind die Oberschenkel, Oberarme und die empfindsamen Fußsohlen, die jedoch mit Vorsicht bearbeitet werden sollten.
  7. Vorsicht mit Peitschen - die Peitschenspitze kann sich leicht um Körperteile wickeln und so Stelle erreichen, die gar nicht im Ziel sind. Beispielsweise könnte unbedacht leicht der Penis getroffen werden, wenn eine längere Peitsche auf dem Po landet.
  8. Eine Züchtigung darf niemals bei Wut oder als Ventil für eine Aggression durchgeführt werden. Zur Sicherheit kann vor Beginn einer Züchtigung eine stille Pause vereinbart werden, die beide Partner in absoluter Ruhe verbringen müssen.
  9. Ein Spanking darf nie mit Alkohol, Drogen oder Medikamenten verbunden werden. Auch Schmerzmittel sind tabu.
  10. Wichtig ist, dass Spanking erst nach etwas erotischer Erregung des Sub begonnen wird. Desto sexuell erregter dieser ist, desto leichter kann dieser die Schlagschmerzen in sexuelle Euphorie wandeln. Daher wirkt es am besten, ein Spanking in ein erotisches Rollenspiel einzubauen: der Sub hat Fehler gemacht und muss bestraft werden.
  11. Ein Spanking sollte zuerst zum Aufwärmen mit flachen Instrumenten beginnen und kann dann schrittweise gesteigert werden. Durch eine Aufwärmphase reißt die Haut weniger leicht auf. 
  12. Wie bei allen anderen Sex-Praktiken ist auch das Spanking eine Frage des Vertrauens, das keinesfalls ausgenutzt und missachtet werden darf. Sicherheitshinweise für Dating sind unbedingt zu beachten und lasst eine Vertrauensperson anwesend sein.

Spanking als Rollenspiel - das "Schulmädchen" und der "Lehrer"

Das Paddel ist Alternative zu den anderen Spanking-WerkzeugenDas Paddel ist Alternative zu den anderen Spanking-Werkzeugen

Beim klassischen "Über das Knie legen" oder auch "englische Erziehung" genannt legt sich die Partnerin über den Schoß des Mannes, damit dieser das blanke Gesäß seiner Partnerin schlagen kann. Dabei werden die Schläge zuerst mit der flachen Hand ausgeführt, anschließend wahlweise mit einer Gerte, Rohrstock oder einem Lineal, da diese Utensilien der Schule am nächsten kommen. Die Frau trägt hierbei einen kurzen Rock, bestenfalls in einheitlichen Mustern und Farben, die zum Oberteil passen und den Eindruck einer Schuluniform erwecken.

Die Schüler-Lehrer-Spanking Spielregeln

  1. "Die Schülerin" bzw. "der Schüler" hat etwas Böses getan, wird vom Lehrer erwischt und muss gezüchtigt werden.
  2. Die Schülerin legt sich mit Po nach oben über dem Schoß des "Lehrers". Der Lehrer schiebt den Rock hoch, entfernt das Höschen und verkündet das Strafmaß mit der Anzahl der Hiebe. 
  3. Der Lehrer beginnt mit einer Aufwärmphase, wobei er den Po der Schülerin durch leichte Klapse, Kneifen und Kneten vorwärmt. Das Aufwärmen setzt bei ihr Endorphine (Glückshormone) frei, mit denen ihre sexuelle Erregung und Schmerztoleranz steigt und beugt außerdem Risswunden vor.
  4. Sobald sich der nackte Hintern als gut durchblutet darstellt, beginnt der Lehrer die Züchtigung. Er schlägt dabei jede Pobacke abwechselnd.
  5. Die Schülerin muss folgenden Regeln gehorchen:
    1. Sie muss jeden Hieb korrekt mitzählen. 
    2. Sie bedankt sich mindestens nach jedem 10. Schlag bei dem "Lehrer" für die Züchtigung.
    3. Sie hat den Lehrer dabei respektvoll mit "Herr Lehrer" anzureden.
    4. Sie darf nur leise jammern.
  6. Bei einer Ungehörigkeit oder Missachtung der Regeln erhöht sich die Schlagzahl. Der Lehrer kann zudem jederzeit willkürlich die Schlagzahl erhöhen, denn er ist der Lehrer und sie überkommt das Gefühl des Ausgeliefertseins. 
  7. Schmerzen werden zwischendurch durch kleine Liebkosungen und sexuelle Stimulation ergänzt. Zeigt sich die "Schülerin" gefügig, zählt fleissig mit, bedankt sich artig und jammert wenig, streichelt und liebkost sie der Lehrer nach eigener Lust und Laune liebevoll zur Belohnung. 
  8. Das Safe-Word ist jederzeit zu beachten, so dass die "Schülerin" eine Überschreitung der Schmerzgrenze signalisieren und das Spiel jederzeit abrechen kann.
  9. Fleht die Schülerin dagegen um Gnade, kann der Lehrer diese mit Auflagen gewähren. Dann ist es an der Partnerin, ihre Schuld zu tilgen und die Strafe abzumindern, indem sie beispielsweise eine orale Befriedigung ausführt oder für ihren Partner strippt oder einen Lapdance nach allen Regeln der Kunst ausführt.
  10. Wird die Schuld nicht ordnungsgemäß getilgt, kann das Spiel bei 1. fortgesetzt werden.
  11. Nach Beendigung des Spiel wird der wunde Po versorgt und die Schülerin erhält sehr viel liebevolle Zuneigung. 

Spanking als Erziehungsspiel

Eine weitere Form der Züchtigung stellt das Erziehungsspiel dar. Auch hier werden die Rollen klar verteilt und nach Lust und Laune gewechselt. Auch wenn der Mann von Natur aus als starkes Geschlecht gilt, kann auch die Dame den dominanten Part übernehmen und als Domina ihren Partner fesseln und bestrafen. Beim Spanking kommt es nämlich einzig auf die Fantasie an. Bei einigen Rollenspielen kommt es den Teilnehmern vor allem darauf an, sich erniedrigt zu fühlen und um Gnade zu betteln. Der aktive, dominante Part allerdings widersetzt sich dem Wunsch seines "Opfers" und fährt mit der Bestrafung fort. Dabei sollte die Schmerzgrenze immer nur knapp überschritten werden. Bei dem fiktiven Erziehungsspiel bleibt der devote Part so lange in den Fängen des "Folterers", bis dieser die Schuld an einer zuvor erdachten Untat als getilgt ansieht.

Die Wahl der Qual: Gerte, Rohrstock oder Peitsche

Zur Wahl des Schlagzeugs stehen unter anderem Peitschen, Reitgerten, Paddel oder Rohrstöcke. Auch Haushaltsgegenstände können verwendet werden, die denselben Zweck erfüllen: Kochlöffel, Gürtel, Bürsten, Lineale, Stöcke, Pfannenwender, oder Teppichklopfer. Zu Beginn einer Züchtigung eignen sich flache Schlagzeuge wie Paddel, da damit eine möglichst große Hautfläche stimuliert und aufgewärmt wird. Anschließend kommen Instrumente zum Einsatz, die mehr Zielgenauigkeit bieten. Reitgerten etwa erzeugen aufgrund ihrer Beschaffenheit größere Schmerzen, weil sie einfacher zu schwingen sind und in der Luft weniger Widerstand erzeugen. Allen Neueinsteigern sei zu weichen Peitschen oder Gerten geraten, denn gerade die Steigerungsfähigkeit macht den Reiz vieler Sexualpraktiken aus.Lederpeitschen, die aus mehreren Lederstreifen bestehen, bewirken neben großflächigen Schmerzen auch sanfte Streicheleinheiten, wenn die Peitsche sanft über die Haut gleitet. So kann die Peitsche neben der Bestrafung auch als Zeichen verständnisvoller Wiedergutmachung eingesetzt werden. Beide Partner sollten sich bei der Wahl des Spanking-Werkzeuges im Voraus einig sein.(Mehr zu BDSM-Spielzeug hier).

Züchtigung und Spanking - das einzigartige Erlebnis

Spanking kann, wenn man es als einvernehmliches Spiel zwischen Erwachsenen betreibt und sich dem Rollenspiel vollkommen hingibt, ein lustvolles und neuartiges Erlebnis werden. Die stärkere Durchblutung kann das sexuelle Erlebnis und den Orgasmus steigern. Die Erotikanzeigen - Beispiele unten - bieten einen großen Fundus um einen geeigneten Partner bzw. Partnerin für Spanking zu finden. Mehr unter den Tipps - wie finde ich eine Sub oder einen Dom? Zu beachten sind auch die Sicherheitsregeln beim Online Dating.

   

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Dieser Artikel wurde von einem freien Redakteur mit Erfahrung im SM verfasst; darin zum Ausdruck gebrachte Meinungen entsprechen nicht notwendig den Meinungen von markt.de. Schreiben Sie uns Ihre Meinung und Ideen zu BDSM.

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