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Startseite Ratgeber Erotik Was ist Trampling? Wie geht es und was ist zu beachten?

Fetisch & Sexpraktiken Übersicht

Trampling: Varianten & Sicherheitstipps

Trampling mit High Heels Beim Trampling "trampelt" der aktive Part auf dem devoten Part herum.

Inhaltsverzeichnis:

Was ist Trampling?

Trampling beschreibt im weitesten Sinne eine Sadomaso-Variation des Fußfetischismus. Der Begriff kommt vom englischen Wort "to tramp", was mit "marschieren, trampeln" übersetzt werden kann. Es meint genau das: auf jemandem herumtrampeln. Dabei geht es sowohl für Dich als auch für Deinen Partner oder Deine Partnerin um Lustgewinn durch Erniedrigung und Schmerz.

Woher kommt Trampling?

Füße haben einen besonderen Aspekt in der Geschichte der Sexualität, denn fast immer ist mit ihnen eine Form der Erniedrigung verbunden. Sich jemandem zu Füßen werfen als Ausdruck der Unterwerfung, die Fußwaschungen von Königen und Priestern oder die Bastonade als Foltermethode, bei der der Delinquent Schläge auf die Fußsohlen erhält.

Eine mögliche Herkunft des Tramplings kommt aus der Antike im asiatischen Raum. Als angewandte Praxis für Rückenmassagen spazierte man hier über den Rücken des Patienten. Aus den Masseurinnen des Altertums könnten dann die Herrinnen geworden sein. Denn in einem sind sich die meisten Trampling-Freunde ähnlich: es sind fast ausschließlich Frauen, die über Männer laufen. Nur selten sind die Geschlechterrollen umgekehrt.

Was ist der Reiz an Trampling?

Für viele steht beim Trampling der Erniedrigungsfaktor im Vordergrund. Besonders, wenn der nackte Körper des Sklaven mit ungewaschenen Füßen begangen wird. Aber wenn eher der Schmerz reizt, wird Trampling in High Heels bevorzugt. Auch das Gewicht, welches auf einem lastet und einen dumpfen, nachdrücklichen und tiefen Schmerz verursacht, kann erregend sein. Trampling kann sowohl nur im Genitalbereich als auch auf dem Gesicht oder dem ganzen Körper praktiziert werden - ganz, wie es Dir beliebt.

Wie funktioniert Trampling?

Aktiver und passiver Part

Wenn Du Dich für Trampling interessierst, solltest Du zum besseren Verständnis der Erläuterungen zwischen "aktiv" und "passiv" unterscheiden können:

  • Der aktive, dominante Part einer Sadomaso-Konstellation ist derjenige, der den Schmerz oder die Erniedrigung ausführt.
  • Der passive, devote Teilnehmer wird erniedrigt und erhält Schmerzen.

Beide Varianten sollten zum Lustgewinn führen, damit es beiden Spaß macht. Meistens ist der aktive Part weiblich und dominant veranlagt, der passive Partner männlich.

Trampling-Typen & Varianten

Domina mit Sklaven Trampling kommt als Mittel der Erniedrigung gerne bei Dominanz-Rollenspielen zum Einsatz.

Trampling als reine Tätigkeit meint das Belasten des passiven Körpers mit den Füßen, ob durch Stehen oder Gehen, ist dabei ganz gleich. Es gibt aber natürlich besondere Fetische, die diese Spielart zu einem variantenreichen Erlebnis machen:

  • Teppich-Trampling: Hierbei liegt der passive Part auf dem Boden, z.B. im Flur, der Küche oder vor der Couch, der aktive Part nutzt ihn wie einen Teppich, ob mit oder ohne Schuhwerk. Eine fabelhafte Möglichkeit, Trampling in den Alltag zu integrieren.
  • Barfuß: Besonders für Anfänger geeignet, da hier die Verletzungsgefahr nicht so groß ist. Für Liebhaber von Frauenfüßen ideal, manche bevorzugen hier aber auch stark riechende Füße.
  • Nylongetrampel: Liebhaber von Nylonstrümpfen genießen die Füße der aktiven Partnerin in Nylons auf ihrem Körper - besonders gern bei Cock- oder Face-Trampling angewandt.
  • Cock-Trampling: Trampling auf dem Penis und den Hoden. Vorsicht bei der Verwendung von Stilettos und anderen scharfen Absätzen!
  • Face-Trampling: Betreten und Treten des Gesichtes - viele haben hier Lustgewinn daran, die Füße der Herrin dabei abzulecken oder mit der Zunge zu verwöhnen.
  • Belastung: Eine durchaus gängige Praxis auf FemDom-Events (Partys mit dominanten Frauen und devoten Männern) ist das Trampling mehrerer Frauen auf einem Mann. Oder sehr gewichtigen Frauen auf dem passiven Mann - es geht hierbei um die größtmögliche Schwere, die auf dem Körper lastet.
  • Kicking: Hier wird richtig zugetreten - die Variante macht dem Namen Trampling die meiste Ehre. Auf dem Köper aufstampfen, in die Weichteile treten - alles, Hauptsache: Schmerz.

Beim Trampling kann übrigens auch ein sogenanntes Trampling Board zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich meist um ein Holzbrett mit einem Loch für die männlichen Geschlechtsteile. Der devote Mann legt sich auf den Boden, steckt seine Geschlechtsteile durch das Loch und legt das Brett dann auf seinen Körper. Der aktive Part geht dem Trampling dann auf dem Brett - also auf den Genitalien - nach. Das Gefühl ist dann besonders intensiv - allerdings ist die Verletzungsgefahr hier auch sehr hoch.

Das Schuhwerk ist variabel - ausgeschlossen wird nichts. Als Spielart mit Strümpfen oder barfuß bietet es sich an, auf dem Körper des Sklaven Wäscheklammern oder andere kleine Klemmen anzubringen, die dann während des Tramplings abgezupft werden können.

Als zusätzlichen Reiz tragen manche Dominas kurze Röcke mit extravaganter Unterwäsche oder sind komplett nackt - der Sklave hat dadurch beim Face-Trampling Einblicke in seine Herrin, kann aber für jeden Blick mit einem Tritt gestraft werden.

Barfuß, bestrumpft, beschuht

Weibliche Füße barfuß Beim Trampling sind die Füße nicht immer sauber - auch Schweißfüße sind erwünscht.

Es gibt nicht "das Richtige" Schuhwerk für Trampling. Wenn Du es das erste Mal ausprobierst, wirst Du vielleicht lieber barfuß oder bestrumpft testen, ob es etwas für Dich ist. Uniformstiefel oder High Heels sind Geschmackssache, die Extremsportler unter den Trampling-Fans greifen auch zu Schlittschuhen mit nicht zu scharfen Kufen oder bewegen sich in Rollschuhen über den jeweiligen Sklaven. Auch umschnallbare Spikes - gibt es im Winter gegen Eisglätte - sind ein faszinierendes Element, sollten aber sorgsam angewendet werden.

Sicherheitshinweise beim Trampling

Safe, sane and consensual - die drei goldenen Regeln

Erlaubt ist, was gefällt - aber diese Phrase allein reicht nicht aus, um zu Trampling gerecht zu werden. Der Begriff SSC, was für safe, sane and consensual steht, ist in der Sadomaso-Szene eine notwendige Vereinbarung. Gerade bei Trampling, wenn der passive Part eventuell sogar gefesselt und/oder geknebelt ist, muss er oder sie darauf vertrauen können, das SSC gewahrt bleibt:

  • Safe: Austausch von Körperflüssigkeiten ausschließlich geschützt, sofern keine entsprechende Partnerschaft vorliegt.
  • Sane: Alles, was geschieht, sollte der gesunde Menschenverstand gutheißen können - Trampling mit rostigen Metallschuhen ist unvernünftig und ein Sicherheitsrisiko.
  • Consensual: Jede Form des Tramplings muss in gegenseitigem Einvernehmen stattfinden. Wenn Du "barfuß" vereinbart hast, dann halte Dich auch daran.

 

Hygiene ist bei Sicherheitsvorkehrungen ein wesentlicher Faktor - auch wenn manche Tramplingfreunde die Erniedrigung genießen, den Straßenschmutz von Stiefeln zu lecken, so ist das in der Praxis nicht empfehlenswert. Jeder Mensch läuft alltäglich durch Bakterien und infektiöse Stoffe, die nicht in den Organismus gelangen sollten. Um auf die Spielart nicht zu verzichten, kann man alternativ saubere Schuhe mit schmierigen Nahrungsmitteln bedecken. Face- oder Cock-Trampling ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko bezüglich der empfindlichen Haut, sondern auch aufgrund der Körperöffnungen: Hier dringen Keime besonders gut ein. Barfuß-Trampling und Fußpilz schließt sich gegenseitig aus, das könnte zu sehr unangenehmen Infektionen führen.

Trampling mit High Heels auf Rücken Bei Schuhen mit spitzem Absatz ist Vorsicht geboten - bestimmte Körperstellen sollten gemieden werden.

Absätze von High Heels geben einen stechenden Schmerz und werden von vielen beim Trampling gern verwendet. Doch wenn der Absatz zu spitz ist und mit zu hohem Druck getreten wird, können ernsthafte Verletzungen und Nervenschäden entstehen. Es gibt Körperregionen, die sich weniger gut für Trampling, insbesondere für Kicking eignen: Auf den Nieren, der Leber oder dem Bauchnabel sollte niemand stehen.

Auch Gelenke, Kniekehlen, Nacken, Ellbogen oder Schultern sind nichts, worauf das volle Gewicht lasten darf. Knochen, Bänder und Sehnen sind empfindlich und die Nervenleitbahnen nehmen rasch einen Schaden.

Neben der Technik ist natürlich auch das Gewicht des aktiven Parts entscheidend: Der liegende Körper darf nicht vollkommen belastet werden, wenn das Körpergewicht des Aktiven unverhältnismäßig zum passiven Partner ist.

Raum für Trampling herrichten

Wenn Du die Trampling-Session ausgiebig gestalten möchtest, solltest Du für den liegenden Partner eine weiche Unterlage bereithalten. Eine Yogamatte eignet sich, oder ein hochfloriger Teppich. Matratzen sind zu weich, es sollte bequem sein, aber nicht federn. Um als aktiver Part mit Deinem Gewicht zu spielen, kannst Du, wenn die Räumlichkeiten es hergeben, eine waagerechte Stange an der Decke installieren, an der Du Dich festhalten und ausbalancieren kannst. Dadurch ist es möglich, mit unterschiedlicher Intensität aufzutreten und als aktiver Part im Gleichgewicht zu bleiben.


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