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Die Friesenstraße in Köln - vom heißen Pflaster zur Partymeile

Die Friesenstraße hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. War es früher die reine Amüsiermeile, wurde durch den Einfluss des Gerlingkonzerns auf das gesamte Viertel, daraus heute am Tag eine Anlaufstelle mit Fachgeschäften, Designer- und Modegeschäfte und wandelt sich abends zu einer der beliebtesten Partymeilen Kölns mit einer Vielzahl von Szenekneipen und Restaurants.

Die Friesenstraße ist heute die Partymeile um das Tanzbein zu schwingen.Die Friesenstraße ist heute die Partymeile um das Tanzbein zu schwingen.
Die Friesenstraße in Köln - heute keinerlei Rotlichtmeile mehr

Köln verlor bereits früh mit der Friesenstraße sein einziges Rotlichtviertel. Wer in Köln heute ein Bordell besuchen möchte, muss an den Stadtrand fahren oder eine Dame über das Internet buchen. Gerade auch alte Kölner trauern ihrem alten Friesenviertel nach, welches zwar durchaus verrucht und anrüchig war, aber eben dazugehörte. Auch der Umstand, dass ein Besuch eines Bordells heute mit viel Fahrerei und Umstand verbunden ist, macht Köln für einen Besuch unattraktiv. Selbst alteingesessene Kölner fahren heutzutage in andere Ruhrpott-Großstädte oder das Umland um die dort immer noch vorhandenen Rotlichtmeilen welche teils eine lange Tradition besitzen zu besuchen.

Die Friesenstraße im Wandel der Zeit

Nachdem bis in die 1920er Jahren das Friesenviertel eine echte Amüsiermeile war, hat sich sowohl der Zweck des Friesenviertels als auch das gesamte Bild gewandelt. Heute ist die Friesenmeile eher eine wirkliche Geschäftsviertel und eine Partymeile, als ein Rotlichtbezirk. Nichts mehr erinnert an die wilden 20er Jahre von damals. Dieses war auch so gewollt und macht Köln zwar für Touristen und auch für Familien attraktiv, aber führte eben auch dazu, dass es heute das alte Friesenviertel von damals gar nicht mehr gibt.

Friesenstraße - als Rotlichtviertel

Durch die Nähe zur Innenstadt und der zentralen Lage wurde die Gegend rund um die Friesenstraße Anfang des letzten Jahrhunderts zu einem beliebten Treffpunkt der Halbwelt. Viele Boxringe und Freudenhäuser entstanden. Bekannt sind vor allem immer noch das Varieté "Groß Cölln", die heute als Sartory-Säle bekannt sind. Durch die Familie Klein, deren Kneipe den gleichen Namen trug, wurde draus schnell das Klein-Köln. Schnell entstanden weitere Varietés mit angehängtem Zimmer und die Friesenstraße wandelte sich zur Amüsiermeile. Puff reihte sich an Puff. Dies ist aber heute Vergangenheit, was vor allem mit der Ansiedlung des Gerling Konzerns zu tun hatte. In Köln ist heutzutage die typische Rotlichtmeile nur noch im Eros Center auf der Hornstraße zu finden. Alle anderen Anlaufstellen sind mit einer Amüsiermeile aber nicht zu vergleichen.

Rotes Fenster Die roten Fenster sind verschwunden in der Friesenstraße. Friesenstraße - Zeit des Umbaus

Als der Gerling Konzern im Viertel ansiedelte, wurde nach und nach das Bild des Friesenviertels verändert. Der Verfall wurde nicht nur aufgehalten, sondern von Grund auf entstand ein Stückchen Köln, das sich heute großer Beliebtheit erfreut. Inzwischen gehört ein Großteil des Karrees dem Konzern. Zuhälter, Prostituierte und Drogendealer passten aber nicht unbedingt zu den Gästen, die man sich als Global Player vor der Haustüre wünschte. Das Versicherungsunternehmen renovierte zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser und suchten sich die Mieter sorgfältig aus. Die alten Betreiber waren nicht mehr gewünscht und verloren ihre Pachtverträge. So wurde die Straße, Stück für Stück zum heutigen Zustand verändert.

Friesenstraße - die Partymeile

Mit dem Wechsel der Besitzer verschoben sich auch die Gäste auf der Straße. Dies war ein langer Prozess und die alte Zeit lebt nur noch durch die Erinnerungen. Heute ist vor allem am Wochenende die besucherreichste Zeit. Einheimische sowie Touristen nutzen die Vielfalt der vielen Kneipen, Bars und Cafés um dort abzufeiern. Erhalten blieb das Klein-Köln, auch wenn es heute einen anderen Zweck erfüllt. Früher war an allen Wochentagen hier etwas los. Das typische Stammpublikum gibt es aber nicht mehr. Heute geht es in den Lokalen gesitteter ab, Schlägereien gibt es kaum noch. Dafür wird vor allem vom jüngeren Publikum viel gefeiert und auf den Tischen getanzt. Der Kulturwandel hat sich eben durchgesetzt. Die Friesenstraße hat aber noch ein ganz anderes Gesicht, am Tag zeigt sich das Viertel seinen weiteren Vorteil. Durch den Umbau sind viele solvente Mieter hier hergezogen. Mieter, die die vielen kleinen Fachgeschäfte noch zu schätzen wissen. Kölner Größen und Soapstars wohnen im Umfeld der Friesenstraße und auch wenn der Gerlingkonzern heute nicht mehr so einflussreich ist, entstehen immer wieder neue Wohnbauten und neuerdings Hotels. Vielleicht eine Chance für die Straße und das Viertel neues Stammpublikum zu gewinnen. Eine Einkaufswelt von Designergeschäften, Weinhandel und kleinen, aber feinen Accessoires- und Schmuckgeschäften.

Die Friesenstraße in Köln - kein Ersatz in Sicht

Leider gibt es bis heute kein neues Konzept für eine Alternative zur verschwundenen Rotlichtmeile. Auch in den nächsten Jahrzehnten wird wohl keine Alternative gefunden werden. So ist Köln heute eine der wenigen Großstädte ohne vorhandenes Rotlichtviertel. Gerade auch deshalb regt sich durchaus Protest in der Bevölkerung, denn auch wenn niemand darüber spricht, eine Rotlichtmeile gehört nun mal einfach zu einer Großstadt, genauso wie ein Szeneviertel und eine Einkaufspassage.

   

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Dieser Artikel wurde von einem freien Redakteur verfasst; darin zum Ausdruck gebrachte Meinungen entsprechen nicht notwendig den Meinungen von markt.de.

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Bild 2: © anjokan / fotolia.com